Prozessoptimierung

Kunden fordern vermehrt die individuelle Gestaltung ihrer Produkte. Online bestellte Artikel sollen innerhalb von 24 Stunden beim Käufer sein. Nahezu grenzenlose und gleichzeitig kostenneutrale Produktvielfalt für die Kunden in Geschäften vor Ort. Sinkende Kundenloyalität durch die Substituierbarkeit der Produkte und die gnadenlos preisorientierte Suche nach gleichen Artikeln in Preisvergleichsportalen im Internet. Erzeugnisse aus Übersee binnen weniger Tage verfügbar, überall auf der Welt…. Dies ist nur ein Bruchteil der neuen Herausforderungen mit denen sich Hersteller, Versandhändler, Speditionen, Einzelhändler, Rohstofflieferanten und alle am Herstellungs- und Lieferprozess beteiligten Unternehmen auf den globalen Märkten konfrontiert sehen. Die Lösung: Prozessoptimierung.

Um weiterhin am Markt bestehen und sich gegen die Konkurrenz durchsetzen zu können, ist es für die Unternehmen daher unerlässlich, die verschiedenartigen Geschäftsprozesse möglichst optimal auf die Zufriedenstellung der Kunden auszurichten. Die Erhöhung der Prozesseffizienz ist daher eines der zentralsten Themen, welches branchenübergreifend von den Unternehmen fokussiert wird. Dabei geht es um die Prozessoptimierung in allen Geschäftsbereichen, von der Beschaffung der Ausgangsmaterialien bis zur Ablieferung des Endprodukts beim Kunden oder gegebenenfalls bis zur Entsorgung eines Produktes.

Erhöhung der Prozesseffizienz durch Analyse, Bewertung und Umgestaltung der Geschäftsprozesse

 

Ausgebildete Supply Chain Manager haben ein ausgeprägtes Prozessdenken und sehen die einzelnen Teilvorgänge immer im Kontext des gesamten Wertstroms. Diese globale und unternehmensübergreifende Prozesskenntnis macht den SC-Manager -ungeachtet der Branche- zum perfekten Bewerber für die Prozessoptimierung. Supply Chain Manager fokussieren die Wertschöpfung, da der Kunde in erster Linie bereit ist, für die Schaffung eines Mehrwertes zu zahlen, nicht für den Transport einer Ware oder die Organisationskosten bei der Beschaffung eines Materials. Es ist sein oberstes Ziel, die gesamte Prozesskette so effizient wie möglich zu gestalten, Unterstützungsprozesse weitestgehend zu reduzieren und Verschwendung zu eliminieren. Kurz gesagt: SC-Manager erkennen den Kernprozess und fokussieren diesen ohne dabei den Blick für die gesamte Prozesskette zu verlieren.

Der Vorteil des Supply Chain Managers liegt darin, dass er darin geübt ist Prozesse zu analysieren, zu bewerten und im Kontext zu deuten, um Optimierungspotentiale zu identifizieren. Er hat sowohl die Kenntnis über die technischen Vorgänge im Produktionsprozess als auch über die betriebsorganisatorischen und interorganisationalen Unternehmensprozesse. Prozessoptimierung heißt für ihn die Geschäftsprozesseffizienz zu erhöhen und dadurch den Unternehmenserfolg positiv zu beeinflussen. Dabei spielt es für ihn nur eine untergeordnete Rolle, ob es sich unmittelbar um den Produktionsprozess handelt, um die informationstechnische Umsetzung, die Einbindung des Marketings oder die Beschaffung. Sein Anliegen ist die Prozessgestaltung, mit all seinen Parametern, Störgrößen und Akteuren, welche so miteinander harmonieren müssen, dass ein möglichst optimaler Gesamtprozess realisiert werden kann. Es geht nicht darum, Prozesse durch Investitionen in moderne Maschinen, die Auslagerung von Fertigungsaktivitäten und die Rationalisierung von Arbeitsplätzen zu optimieren. Vielmehr geht es um die Implementierung von einfachen, smarten Lösungsansätzen, welche die Effizienz des Gesamtprozesses erhöhen und Prozessfehler vermeiden sollen.

Tätigkeiten

  • Prozessanalyse & -bewertung
  • Identifikation von Handlungsfeldern zur Optimierung der Ist-Situation
  • Entwicklung von Umsetzungsmaßnahmen
  • Stabsfunktion für Leitungsstellen
  • Bereitstellung von Kennzahlen für Geschäftsführung
  • Projektleitung bei unternehmensinternen und –übergreifenden Optimierungsprojekten
  • Benchmarking


Anforderungsprofil

  • Stark ausgeprägtes Prozessdenken
  • Kreativität bei der Gestaltung von neuen Prozessen
  • Keine Scheu vor der Entwicklung innovativer Ansätze
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Schnelle Auffassungsgabe bei der Durchführung neuer Projekte/Aufgaben
  • Kenntnis über LEAN-Methoden (z.B. Kaizen, KVP, Shopfloor-Management, PDCA)


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