Bewerbungstipps

Bewerbungsgespräch

Worauf kommt es bei der Bewerbung an, damit die Unterlagen nicht im Papierkorb landen? Wir geben dir einen Überblick der wichtigsten Faktoren einer erfolgreichen Bewerbung!

Vollständige Bewerbungsunterlagen setzen sich aus einem Anschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf sowie den wichtigen Zeugnissen und Nachweisen zusammen. Darüber hinaus ist in den vergangenen Jahren ein Trend zu einem zusätzlichen Deckblatt vorhanden.

Die meisten Unternehmen möchten die Bewerbung mittlerweile online erhalten, also per E-Mail oder über ein Bewerberportal. Also merke: Finger weg von der Postbewerbung! Wenn du dir jedoch nicht sicher bist,auf welchem Weg eine Bewerbung erwünscht ist, weil das jeweilige Unternehmen es nicht angegeben hat, frag einfach nach. Es ist grundsätzlich immer sinnvoll im Vorfeld bereits mit jemandem aus dem Unternehmen telefonisch Kontakt aufzunehmen. Dadurch kann häufig schon das erste Eis gebrochen werden und eine entsprechende Sachbearbeiterin in der Personalabteilung erinnert sich ggf. bei der Sichtung der Bewerbungsunterlagen an ein nettes Telefonat.

Nun zu den Inhalten:

Deckblatt

Das Deckblatt nimmt die Funktion eines Covers ein und erzeugt einen ansehnlichen Rahmen für die Unterlagen. Es ist eine gute Möglichkeit sich von den Mitbewerbern abzuheben, aber jedoch kein Muss für die Bewerbung. Darauf können z.B. Informationen  aus dem Lebenslauf verwendet werden (Name, Bild und Adresse), um diesen später schlanker zu gestalten.

Anschreiben

Durch ein aussagekräftiges Anschreiben, welches die Motivation für die Stelle und das Unternehmen herüberbringt sowie auf bereits gemachte stellenrelevante Erfahrungen eingeht, wird das Interesse des Arbeitgebers geweckt. Wichtig dabei: Max. eine DIN A4-Seite, ohne Rechtschreibfehler und nicht den Lebenslauf wiederholen!

Aufbau & Inhalt eines Bewerbungsschreibens:

  1. Einstieg: Oftmals wird ein einfallsreicher, individueller Einstieg empfohlen um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Das ist jedoch nicht zwangsläufig notwendig. Ein „klassischer Anfangssatz“ ist deswegen keineswegs schlecht.
  2. Eigene Kurzvorstellung & Motivation: Hier sollte der Personaler einen Einblick in dein Bewerberprofil und die Motivation für die Stelle bekommen. Ein Bezug zwischen bisheriger Laufbahn und der neuen Firma ist wichtig (Tätigkeiten, Branche, etc.).
  3. Stärken & Soft Skills: Erwähne für die Stelle relevante Stärken und Soft Skills, welche du mit gemachten Erfahrungen oder Beispielen belegst. Hier sollten keine Pauschalaussagen gemacht werden.
  4. Eintrittstermin & Gehaltsvorstellung: Die Angabe dieser beiden Punkte wird in vielen Stellenanzeigen gefordert und sollten daher am Ende des Anschreibens erwähnt werden. Bei der Gehaltsvorstellung sollte das Jahresgehalt angegeben werden.

Angewendet auf Berufseinsteiger im Supply Chain Management bedeutet dies, das insbesondere die gemachten Erfahrungen in Logistik, Produktion, Einkauf etc., welche für die Stelle von Bedeutung sind, hervorgehoben werden sollten. Zudem wird in diesen Bereichen oft analytisches und prozessorientiertes Denken sowie eine strukturierte Vorgehensweise verlangt, welche dementsprechend auch im Bewerbungsschreiben anhand von Beispielen aufgeführt werden sollte. Letztendlich sind auch Soft Skills wie gute Kommunikationsfähigkeit, Teamarbeit, Fremdsprachenkenntnisse sowie SAP- und MS-Office-Kenntnisse immer mehr gefragt. Dieser Trend lässt sich gerade in den vergangenen Jahren beobachten, in denen es den Unternehmen häufig mindestens genauso viel auf die soziale Kompetenz ankommt, wie auf die fachliche.

Lebenslauf

Der Lebenslauf stellt das Kernelement der Bewerbung dar. Die meisten Personaler lesen zuerst den Lebenslauf und erst danach das Anschreiben, teilweise wird auch nur dieser innerbetrieblich weitergegeben. Daher ist ein gut gegliederter, tabellarischer Lebenslauf, in dem die berufliche Laufbahn schnell erfasst werden kann, besonders wichtig. Hier hat es sich zur Regel gemacht, das die Darstellung nicht mehr chronologisch, sondern nach dem „Amerikanischen Prinzip“ antichronologisch erfolgt: Die aktuelle Tätigkeit gehört also nach oben.

Der Inhalt des Lebenslaufs setzt sich aus einer Kopfzeile inkl. Bewerbungsfoto, den Persönlichen Daten, den beruflichen Stationen, Studium, Praktika, Ausbildung, Grundwehrdienst/Zivildienst und der Schulausbildung zusammen. Darüber hinaus können Auslandsaufenthalte, Computer- und Sprachkenntnisse, Weiterbildungen, Hobbys und andere Soft Skills erwähnt werden.

Das Lebenslaufdesign muss nicht zwangsläufig klassisch aufgebaut sein. Kreative Gestaltungen erregen direkt Aufmerksamkeit und Interesse, ABER die Form muss strukturiert und übersichtlich bleiben. Hier gilt es eine Balance zu finden.

Zuletzt: Lebenslauf unterschreiben!

Weitere hilfreiche Bewerbungstipps werden von der Karrierebibel oder Stepstone angeboten.

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